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Die kleine Bürokratie, 1958

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Eberhard Schlotter. Leere Bilder

18.02.2001 - – 22.07.2001
In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, als die Künstler endlich wieder frei arbeiten konnten, tendierte die bildende Kunst zur Abstraktion. In diesen frühen Bildern Eberhard Schlotters sehen wir nun das Ringen eines Künstlers um Eigenständigkeit und Bewahrung der individuellen Handschrift innerhalb der zeitgenössischen Kunstentwicklung. Sie machen deutlich, dass Schlotter zwar abstrahierend arbeitet, aber den endgültigen Schritt nicht vollzieht. Er entscheidet sich für die gegenständliche Malerei.

Verstellte Zugänge, 1958
Verstellte Zugänge, 1958

Neben rein künstlerischen Aspekten führten auch persönliche Erlebnisse und Enttäuschungen über die Entwicklung in der Kunstszene zur Verbannung des Menschen aus seinen Bildern.. 1956 siedelte er nach Spanien über.

Zur Abrundung der derzeitigen Ausstellung zeigen wir im Vorgriff eine Auswahl seines Werkes aus den 1990er Jahren. Diese "Neuen Leeren Bilder" zeichnet ebenso wie das frühe Werk eine magische und poetische Bildsprache aus.

Die "Leeren Bilder" von Eberhard Schlotter sind in den 1950er Jahren entstanden. Die Ausstellung beleuchtet eine Werkphase des Künstlers, in der er sich von der Darstellung der menschlichen Figur abwendet. Seine Hauptmotive in dieser Zeit sind Architekturlandschaften und Stillleben.