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Die Siebziger Jahre


Täuschung und Ent-Täuschung der Wahrnehmung sind die zentralen Aufgaben, denen Schlotter sich in dieser Dekade stellt. Meisterhaft kann er nun malen, was auch immer er sich vorstellt und den Betrachtenden vortäuschen, es sei wirklich. Er kombiniert scheinbar willkürlich Bildteile ohne inneren Zusammenhang und führt uns damit vor Augen, dass alles, was auf der Leinwand zu sehen ist, die so genannte Bildwirklichkeit (des Künstlers) und eben nicht die materielle Wirklichkeit, die wir im ersten Augenblick zu erkennen glaubten.

Die Bilder 1970er Jahre bilden eine in sich geschlossene Gruppe innerhalb des Gesamtwerkes. Mit ihnen beweist Schlotter seine ganze Meisterschaft in der illusionistischen Darstellung unterschiedlichster Materialien, Stofflichkeiten und Oberflächen. Zugleich sind es die Bilder, wo wir in der Bildbetrachtung seinen Träumen, Ängsten und Zweifeln am nächsten kommen.